Worauf es in dieser Branche ankommt
Die Punkte, an denen es bei Arztpraxen und MVZ hakt
Keine allgemeine Sauberkeit, sondern die konkreten Themen, die uns Kundinnen und Kunden aus dieser Branche in der ersten Besichtigung nennen.
Der Hygieneplan gibt den Takt vor
Ihr Hygieneplan legt fest, welche Fläche mit welchem Mittel in welcher Konzentration und mit welcher Einwirkzeit behandelt wird. Wir übernehmen diesen Plan als Grundlage des Leistungsverzeichnisses, statt einen eigenen Standard darüberzulegen. Wo der Plan lückenhaft ist, sprechen wir es an, entscheiden aber nicht anstelle Ihrer Hygienebeauftragten.
Flächendesinfektion ist kein Wischen mit Zusatz
Entscheidend sind Dosierung, Einwirkzeit und ein Wechsel des Tuchs nach Fläche. Mit dem Vier-Farben-System werden Behandlungsraum, Sanitär, Küche und Allgemeinfläche strikt getrennt. Verbrauchte Tücher gehen in die Wäsche, sie werden nicht ausgespült und weiterverwendet.
Schweigepflicht auch für Reinigungskräfte
In einer Praxis liegen Namen auf Karteikarten, Bildschirmen und Terminlisten. Unsere Kräfte werden vor dem ersten Einsatz schriftlich zur Verschwiegenheit verpflichtet, arbeiten in festen Teams und legen auf Wunsch ein Führungszeugnis vor. Wechselndes Personal ist in Praxen der falsche Weg, deshalb setzen wir es nicht ein.
Reinigung erst nach der letzten Behandlung
Sprechstunden verschieben sich, und ein Reinigungsteam, das um 18 Uhr klingelt, während noch behandelt wird, ist ein Problem. Wir vereinbaren ein Zeitfenster mit Puffer und arbeiten uns von den bereits freien Bereichen nach vorn. Für Praxen mit langen Abendsprechstunden ist auch die Reinigung am frühen Morgen möglich.
Wartezimmer und Anmeldung sind Ihre Visitenkarte
Patienten beurteilen die Hygiene einer Praxis an dem, was sie sehen: Fußleisten, Türgriffe, Stuhlbeine im Wartezimmer, Fingerabdrücke auf der Glastür zur Anmeldung. Diese Griff- und Sichtbereiche stehen bei uns im täglichen Turnus, nicht im wöchentlichen.